iPhone 5 überholt Galaxy S III beim Daten-Traffic

Das iPhone 5 ist gerade einmal ein paar Wochen auf dem Markt, doch bereits jetzt wurden in den USA mehr Daten mit dem neuen Apple-Smartphone übertragen als mit dem Samsung Galaxy S III. Dies ergab eine Analyse des Werbenetzwerks Chitika für den amerikanischen Markt.

LTE sorgt für Anstieg beim Web-Traffic

Die Datennutzung des iPhone 5 ist in den USA deutlich höher als beim Hauptkonkurrenten Samsung Galaxy S III. Das LTE-Smartphone von Apple macht laut der Analyse von Chitika 56 Prozent des Daten-Traffics aus, den beide Smartphone-Modelle verursacht haben. Das Galaxy S III kommt demnach auf einen Anteil von 44 Prozent.

 

Somit sind iPhone-Besitzer weiterhin die aktivsten mobilen Daten-Nutzer. Die mobile Internet-Nutzung über den schnellen Funkstandard LTE sei laut dem Werbedienstleister die hauptsächliche Ursache für den starken Anstieg des Daten-Traffics mit dem iPhone 5.

 

iPhone 5 nutzt hierzulande nur LTE 1.800

Bei diesem Ergebnis darf nicht vergessen werden, dass die USA Apple-Land sind. In Europa und Asien könnte die Verteilung hingegen zugunsten des Galaxy S III ausfallen.

 

Sowohl das iPhone 5 als auch das Samsung Galaxy S III sind seit kurzem bei der Telekom Deutschland und Vodafone in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag erhältlich. Wer mit dem iPhone 5 aber hierzulande via mobiles LTE surfen möchte, kann dies ausschließlich im Telekom-Netz tun. Der Grund: Das Apple-Smartphone unterstützt in Deutschland nur die 1.800-Megahertz-Frequenz – ein Bereich, den nur die Telekom ausbaut. Die LTE-Variante des Galaxy S III funkt hingegen in allen drei deutschen Frequenzbereichen.

 

Autor: ES

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